TIRANA. Schwule und Lesben in Albanien sollen per Gesetz vor Diskriminierung geschützt werden. Das Parlament in Tirana hat ein Gesetz verabschiedet, das eine Benachteiligung auch aufgrund sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität untersagt. Die internationale schwullesbische Organisation ILGA begrüßte das Gesetz als wichtigen Schritt. Sprecher Juri Lavrikos erklärte, das muslimisch geprägte Albanien setze ein Zeichen für weitere EU-Beitrittskandidaten. Präsident Bamir Topi muss das Gesetz innerhalb der nächsten 20 Tage unterzeichnen, damit es in Kraft tritt.

